Comic-Collab #25: „Zeit“

Thoughts on Daniel Kahneman's theory about the experiencing and remembering selves
Beim Thema „Zeit“ musste ich an den TED-Talk von Nobelpreisträger Daniel Kahneman denken: Wir erleben unsere Zeit im Jetzt (ERLEBENDES ICH) und wir erinnern uns an unsere Zeit retrospektiv (ERINNERNDES ICH). Wobei die Erinnerung scheinbar einen wesentlich höheren Stellenwert einnimmt. Durch die Erinnerungen des zweiten Ichs meinen wir sogar die Zukunft voraussehen zu können, indem wir uns Erinnerungen in ähnlichen Situationen, wie die, die passieren werden, als Vorlage nehmen.

Ebenfalls interessant sind die Gedanken zu den Erinnerungseinheiten: Wir erinnern uns natürlich nicht an alles. Die Dinge, an die wir uns erinnern, haben einen Anfang und ein Ende. Interessant ist nun, dass das Ende scheinbar die ganze Erinnerungseinheit dominiert!
Mir fällt das besonders bei Filmen oder Büchern auf. Währenddessen kann ich total begeistern sein, aber wenn das Ende doof ist, versaut mir das die ganze Erinnerung an den Film oder das Buch.
Kahneman erwähnt aber auch als Beispiel die Geburt, bei der die Erinnerung an die Schmerzen von der an das Glücksgefühl durch das Baby überlagert werden.

FAS-ZI-NIE-REND! Oder nich? :)
Und was ganz Anderes (aber auch im Thema, hehe): „About Time“ ist ein wirklich guter & schöner Film :)

Thema für den 15. November: Schlaf

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38 Gedanken zu “Comic-Collab #25: „Zeit“

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    • Das sehe ich auch so. Ich hatte einmal einen Blackout, weil ich zu gemischt getrunken hatte. Und der Abend ist einfach weg für mich. Als hätte er nie existiert! Die Existenz wird durch die Erinnerung bedingt.

      Aber: Die Erinnerung sollte nicht wichtiger als das Jetzt sein :)

  6. Will nicht verreisen (und muss es doch tun), das löscht mir die Erinnerung an die schönen (zeitlosen) Urlaube von damals… quengel…

  7. Das mit den Büchern und Filmen kann ich so, wie du es geschrieben hast, nicht unbedingt unterschreiben. Zwar habe ich das auch mit ein paar Büchern/Filmen aber ich habe auch genügend Bücher gelesen, die ich toll fand aber das Ende doof. Trotzdem mag ich die Bücher noch.

    • Das stimmt. Ein richtig gutes Buch bzw Film kann nichts entstellen!
      Aber manchmal macht da Ende alles kaputt bzw erinnert man sich oft eher nur an das Gefühl beim komischen Ende, anstatt an das Gefühl während des Lesens.

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  10. ach wie praktisch dass du inzwischen auch selbst verlinkst :)

    Ich finde, das Thema ist super dazu geeignet um erst morgen meine Beitrag dazu abzugeben ^^ (um nu mehr Zeit für die andere zu erfüllende Deadline zu haben ;))

  11. Die Gegenwart ist wie eine Fliege.

    Das einzig reale ist Vergangenheit und Zukunft, aber da die nicht greifbar sind hat mal halt einfach festgelegt was Gegenwart ist.

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