19 Gedanken zu “Gehirnfurz #107: Django und die Nibelungen

  1. SO müsste jede klassische Legende (und gerne auch jede andere Geschichte) zusammengefasst werden, das wäre der Grundstein einer Allseitig gebildeten Gesellschaft, also Schlogger 4 Bildungsministerin oder so :D

  2. Sehr gut umgesetzt, jetzt noch die Vorgeschichte mit Schmied, Zwerg und Drache und „Kriemhilds Rache“ hinterher, bitte. Bzw. das ganze als Buch, „Deutsche Klassiker für Dummies, was jeder Deutsche kennt.“, mit Faust, Die Lorelei, Till Eulenspiegel, Winnetou, Werther, …
    Möchte hiermit eine signierte Ausgabe vorbestellen.

      • Von Flix gibt es eine sehr freie Faustadaption, aber keine Kurzzusammenfassung. Bei den Verkaufszahlen von Büchern wie „Bildung, alles was man wissen muß“ und „So geht das“ denke ich, dass da schon ein Markt ist… Und man muß sich ja nicht auf Sagen und Literatur beschränken, Bibel, Kinderbücher (Hotzenplotz, Emil und die Detektive,…), Theaterstücke, Oper, Musical, Volkslieder, Heiligengeschichten, …

        • Dazu gibt es passend Henrik Langes „Weltliteratur für Eilige: Und am Ende sind sie alle tot“, wo Klassiker in vier Bilder dargestellt extrem kurz vorgestellt werden.
          Leider finde ich das Buch nicht ganz so gelungen.
          Somit gäbe es hier noch Potential ;-)

          • Ah, daran hab ich auch gedacht! Das fand ich auch nich so gut das Buch… warum eigentlich?

            Vielleicht liegt das daran, dass jeder sich jede Geschichte einfach anders merkt und dann in jedem Fall enttäuscht ist.

  3. Wunderbare Zusammenfassung….
    Ich kann alle Sagentreuen beruhigen und mal wieder so richtig klugscheißen: (Jipppiieeeee!)
    Wunderbare Zusammenfassung der Sagenhandlung, so angenehm kurz und knackig auf den Punkt gebracht.
    Die Fassung aus Django, mit Sigfried, der Brunhild (Brünhilde) vor dem Feuer rettet, ist aus Wagners Oper Siegfried, Teil von „Der Ring des Nibelungen“.
    Insofern ist diese Fassung zwar nicht für den Deutschunterricht geeignet, aber für den Musikunterricht.
    Und außerdem bin ich der Meinung, dass die Handlung von Wagners Ring der Nibelungen sooo dämlich ist, dass sie unbedingt vercomict werden sollten.
    Ich kann das leider nicht.

  4. Soso… hmmm?
    Und jetzt denken wir alle noch einmal darüber nach, warum Quentin Tarantino auch der Wagner des Kinos genannt wird. Na? Richtig! Weil er sich genauso unverfroren bei sämtlichen Kino-Legenden bedient, wie Wagner sich bei alten Sagen bedient, diese dann herrlich aufbläst und zu pompösen Werken macht, wobei beiden jegliche Werktreue vollkommen schnurz ist.
    Dr. King zitiert eben nicht die Edda, sondern den Ring nach Wagner. Und in dem durchschreitet Sigfried tatsächlich den „Ring aus Feuer“ und erweckt Brünnhilde (Heil dir, Sonne! 3. Akt).
    Der eigentliche Haken ist: „Django unchained“ spielt 1858. Dr. King müßte schon Hellseher oder ein richtig guter „Buddy“ vom Wagner Richard sein, denn der führt seinen Ring erstmals 1876 aufgeführt.

    • Hihi, danke für die Erleuchtung – an der Szene musste ja ein Haken sein… und nach schloggers eingängiger Zusammenfassung kann ich mich sogar wieder an den Stoff erinnern… Ich fand Kriemhild immer extrem cool =)
      Und Flix‘ Version vom Faust ist eigentlich erst richtig genial, wenn man das Original halbwegs kennt – der Kontrast macht oft den Humor noch einen Zacken besser!

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