Gehirnfurz #167: Schmerzempfinden

Gehirnfurz 167
… wenn ich zum Beispiel Kopschmerzen habe, frage ich mich immer „Wie fühlt sich das eigentlich an, keine Kopschmerzen zu haben?“ Oder wenn ich traurig bin, habe ich Angst, dass das nie vorbei geht.
Dann versuche ich die kopfschmerzlosen Tage oder diejenigen, an denen ich glücklich bin viel mehr zu speichern für die schlechten Tage :)
(das erinnert mich grade ein bisschen an dieses Kinderbuch, wo alle Mäuse Vorräte für den Winter sammeln, nur die eine sammelt Sonnenstrahlen und Wärme. „Frederick„, heisst das, kennt ihr das auch?)
Das gilt aber natürlich genauso wie andere Beschwerden. Über die Gesellschaft, über vermeintliche Missstände, über das Leben allgemein etc.
Aber schwieriges Thema, ich sag nur, dass es schwieriger ist, sich einfach zu freuen, wenn mal eben NICHTS ist, sondern alles gut ist, als sich über etwas Konkretes zu beschweren. Und das ist doch blöd, oder?

3 Gedanken zu “Gehirnfurz #167: Schmerzempfinden

  1. Oh Frederick, der ist so schön! Eins meiner liebsten Kinderbilderbücher. Damals, lang ist’s her. :) „Frederick und die Aufziehmaus“ war auch so poetisch. Mit dem purpurnen Stein… Und diese Collagen eben. Einfach toll.
    Liebe Grüße, Heike

  2. Ja, liebe Schlogger, sammle die Eindrücke eines schmerzfreien Lebens, denn wenn Du über 35 bist hat Du jeden Tag irgendwelche Schmerzen. Ich sage immer: „Wenn ich aufwache und keine Schmerzen habe, dann weiß ich, dass ich tot bin.“

  3. Frederick! Ich denke immer an das Buch wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen scheinen und ich meine Nase in die Höhe richte und mit geschlossenen Augen die Sonne versuche zu speichern.
    Das mit den schmerzfreien und den fröhlichen Tagen ist eine schöne Übertragung – nur wohl wesentlich schwieriger. Viel Glück daher dabei!!

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