Comiccollab #067: Dumm

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Comic-Collab #67: Dumm
Also erstmal ist es dumm, wenn man in Urlaub fährt und für keine Comiccollab-Vertretung sorgt. Sorry dafür!
Dann ist es aber auch dumm, sich die ganze Zeit Sorgen dadrüber zu machen, ob man „gut“ aussieht. „Gut“ in dreihundert Anführungszeichen. Dieses Thema wurde schon oft angesprochen, aber ich hatte gerade das Bedürfnis, es auch nochmal zu tun. Warum?
Ich hatte wieder mal Kontakt zu jungen Mädchen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen und allerlei Quatsch diesbezüglich treiben.
Wobei ich mit meinem Comic eigentlich eher Ältere meine, die es eigentlich (wie ich) besser wissen müssten, aber nicht tun (wie ich). Dann kam mir gestern der Trailer von „Embrace“ unter, einem Film über Körperideale. Hier hat mich der folgende Dialog angesprochen:
„Hast du dich mal gefragt, wie es wäre, NICHT über dein Gewicht nachzudenken?“
„Keine Ahnung, wie das wäre.“
Arrrgh, warum machen wir das! Warum denken wir da so viel drüber nach! Und nein, ich will hier nicht nach hinten denken und eine Antwort oder Ursache suchen, ich will, dass wir das einfach ÄNDERN. Nach vorne gucken bzw. auf das Jetzt und was das für ein Quatsch ist, sich über sein Aussehen so zu definieren.

Und gestern war ich in „20th Century Women„, wo ebenfalls ein Satz bei mir hängen blieb:
„Guys aren’t supposed to look like they are thinking about how they look.“
Ich will hier gar nicht sagen, dass nur Frauen so denken. Aber dass das so als Satz gesagt wird, dass Frauen im Gegensatz anscheinend immer so aussehen, als ob sie darüber nachdenken, das fand ich faszinierend.

Ich möchte hier gar nicht in die Kerbe „Die Medien sind schuld“ schlagen, denn irgendwann IRGENDWANN sollten wir das auch wissen und lernen, da drüber zu stehen. Das ist dann zwar immer noch ein generelles Fokusproblem (wenn ihr euch vergleichen wollt: Schaut euch lieber in der Dusche eures Schwimmbads um, anstatt in Modemagazinen oder Filmen. Das reinigt den Fokus ;) ), aber ich finde, dass man das System nicht ändern muss, um sich selbst ändern zu können. Bei sich selbst anfangen ist zwar viel schwerer, aber auch viel leichter, als das ganze System.
Das heisst nicht, dass ich nicht immer noch öfters mal „dumm“ bin, aber ich versuche mir dessen bewusst zu sein und einfach drauf zu scheissen, was andere von meinem Körper denken könnten :)
Comic-Collab #67: Dumm
Thema für den 15. Mai: „Lecker“
Mit dabei im April (Liste wird im Laufe des Tages aktualisiert):
– Schlogger
Skizzenblog
Hillerzeder
Regenmonster
Onlinecomics
Rainer Unsinn
strichweise diesig
Schisslaweng
Gobopictures
Dramatized Depictions
Drawinkpaper
Mal Gries
Armer Armin
Teamo Comics
Jane War
Demystification
Catnipsflavour
Kales Sofakinder

Comic-Collab #55: Lebenselixier

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Comic-Collab #55: Lebenselixier
Ich bin so froh, einen Beruf zu haben, bei dem ich Geschichten erzählen kann. Auch wenn es manchmal nur meine kleinen flüchtigen Fürzchen sind :)
Comic-Collab #55: Lebenselixier
Thema für den 15. Mai: „Unangenehm“

Mit dabei im April:

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Medientagebuch 1 / 2016

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Mein Film-, Serien-, Bücher-, Spiele-, Videospiele-, Musik-Tagebuch (Jan-Mär 2016) oder auch WALL OF TEXT :D

Ich hatte Lust und hab alle Filme, Serien, Bücher, Spiele und Videospiele gesammelt und bewertet (natürlich ohne Spoiler!), mit denen ich von Januar bis März in Kontakt war. Sortiert alphabetisch nach Bewertung.
Vielleicht ist ein Tipp für Euch dabei und ich krieg einen Tipp von Euch dafür :)
Als Bonus gibts am Ende noch meine Haupt-Ohrwürmer-Lieder in diesen 3 Monaten.

Drei Sterne + Dick geschrieben : Sehr gut + Persönliche Must-See-Empfehlung!
Drei Sterne : Sehr gut
Zwei Sterne : Gut
Ein Stern : Nix für mich
Kein Stern : Absolut daneben
—–
Zu meinen Film-Bewertungen:
Ich bin relativ kritisch, was Logikfehler oder Charakterunglaubwürdigkeiten angeht, lass mich aber auch gerne von guter Optik ablenken. Viele Filme kann man dazu auch mehrfach bewerten, d.h. “Hui Buh” ist z.B. vielleicht subjektiv kein guter Film, aber für seine Zielgruppe (Kinder) ist er perfekt. Und natürlich gibt es für jeden Film auch passende und weniger passende Stimmungen und Situationen.
Generell finde ich übrigens, dass Filme im Kino immer besser funktionieren. Totale Immersion! Kein Handy, auf das man kurz schaut. Das verdient eigentlich jeder gute Film.

Und seit ich jede Woche in die Sneak gehe (Man weiß vorher nicht, welcher Film läuft, aber sie sind immer in Originalsprache und wurde alle vorher noch nicht im Kino gezeigt.), bin ich auch der Meinung, dass viele Trailer den Film vorher kaputt machen, indem sie die besten Szenen oder Twists vorher verraten.
Es gibt aber auch gute Trailer, z.B.der zu “10 Cloverfield Lane”, aber das weiß man ja leider vorher nicht.

1 / 2016 (JAN – MÄR)
56 Filme, 3 Serien, 9 Bücher, 6 Brettspiele, 4 Videospiele, 5 Hauptohrwürmer

———— >> FILME (Die Links führen zum ImdB-Eintrag des Films)

10 Cloverfield Lane (2016) ***
Thriller über drei Menschen, die in einem Bunker sitzen. Warum? Das ist die große Frage!
Spannend bis zum Ende! Hat was mit dem Film “Cloverfield” zu tun, aber was genau verrate ich nicht :)
Man kann hier sicher einiges kritisieren, aber die Spannung war einfach überwiegend.

Batman v Superman (2016) ***
Action über das Aufeinandertreffen von Batman und Superman als Vorbereitung für die Justice League-Filme.
Dieser Film hat so viel Kritik bekommen, aber ich fand ihn richtig gut und war wahnsinnig gefesselt: Batman war super zynisch, Superman tat mir richtig leid (weil ich an seiner Stelle auch nicht wüsste, was die Welt jetzt eigentlich von mir will), Zack Snyders Bildgewalt (ich mochte “Sucker Punch”!) mag ich einfach gerne und der Zwist zwischen beiden Superhelden war glaubwürdig (denn Story ist auch wichtig, deswegen mochte ich “Man of Steel” gar nicht). Ich fand auch das Dragonball-Ende des Kampfs okay, das war ja eine schöne Anspielung an Supermans Comicgeschichte. Ich mochte ihn einfach!
Kann auch am laufenden DC-Lexikon liegen, das neben mir saß und mir alle Fragen beantworten konnte :D

Don Jon (2013) ***
Komödie über die irrealistischen Anforderungen von Männern (durch Porno) und Frauen (durch Liebesschnulzen) an Beziehungen. Optisch perfekt und inhaltlich teilweise klug, süß und witzig.
Böse Zungen behauoten, Joseph Gordon-Levitt hat den Film nur geschrieben, damit er mit Scarlett Johannson rummachen darf – selbst, wenn! Kluger Schachzug, oder? ;)

Room (2015) ***
Drama über einen 5-Jährigen Jungen, der kein anderes Leben kennt, als in dem kleinen Raum, in dem er mit seiner Mutter von einem Vergewaltiger eingesperrt ist (ohne dass der Junge weiss, dass sie eingesperrt sind). Dann passiert etwas.
Ein bedrückender aber auch sehr guter, anrührender Film.
Ich dachte immer, ich sei der einzige, der dieses Buch gelesen hat und hab es immer als “Geheimtipp” empfohlen, bis ich dann im Frühjahr lesen musste, dass es nicht nur so bekannt ist, dass es bereits verfilmt wurde, sondern dass der Film sogar oscarnominiert ist! Ups :D
Das Buch ist aus der Sicht des Jungen geschrieben, was sich wunderbar anders anfühlt und diese ganze schreckliche Geschichte aus einer interessanten Perspektive aufdeckt. Funktioniert nicht genau so, aber auch gut im Film und beide spielen wirklich gut und glaubwürdig! Brie Larson hat 2016 einen Oscar für ihre Rolle bekommen.

Snowpiercer (2013) ***
Sci-Fi-Action über eine Zukunft, in der die gesamte Menschheit sortiert in einer Mehr-Klassen-Gesellschaft in einem Zug lebt.
Dieser Film hat mich 2015 in der Sneak total überrascht. Ich wusste nichts darüber, hatte demnach keine Erwartungen und fand ihn einfach nur super. Handwerklich super (man merkt den koreanischen Regisseur), kreative Ideen, für mich sehr zum Nachdenken anregende Story – auch beim zweiten Mal!

Die Verurteilten (1994) ***
Drama über zwei Männer und deren Zeit im Shawshank-Gefängnis. Klassiker und seit Jahren in vielen Film-Hitlisten Nummer eins. Wie ein gutes Buch, das man immer wieder empfiehlt. Es gibt bestimmt Filme, die den Platz Eins ebenso verdient hätten, aber man kann hier einfach nichts kritisieren und ist auch beim 5. Mal sehen gerührt von der Geschichte (basiert übrigens auf einer Shortstory von Stephen King).

Whiplash (2014) ***

Ich hab ihn ich jetzt zum vierten Mal gesehen und finde ihn immer noch genial. Es geht eigentlich nur um einen Schlagzeugschüler und die fragwürdigen Lehrmethoden seines Lehrers. Aber das ist super spannend!
J.K. Simmons hat als Schlagzeuglehrer 2015 einen Oscar bekommen und während des Films denke ich immer, dass er wirklich der böseste Bösewicht von ganz 2015 war.

Wild Tales (2014) ***
Ein spanischer Film, der aus sechs Kurzfilmen besteht, die alle super schwarz-humorig sind. Optisch und inhaltlich gut gemacht und sehr unterhaltsam.
Der “Film” war 2015 als  “Bester fremdsprachiger Film” nominiert (und hat ‘ne Menge andere Awards gewonnen).

Zootopia (2016) ***
Animationsfilm über eine Welt, in der Fluchttiere und Raubtiere zusammenleben und mit Vorurteilen gegenseitig zu kämpfen haben. So geht es um die Häsin Judy, die Polizistin werden will, obwohl solche Jobs normalerweise nur Raubtiere übernehmen. Sie lernt den Fuchs Nick kennen und beide werden in einen größeren Fall verwickelt.
Spannend! Witzig! Super kreativ Welt (das Artbook ist zauberhaft)! Und greift dabei brisante Themen wie Fremdenhass, Vorurteile und Angst auf. Shakira empfand ich zwar als nicht mehr ganz so “in”, aber sonst war der Film richtig gut!
(er durfte übrigens in europäischen Länder nicht „Zootopia“ genannt werden, weil dieser Name bereits gesichert war)

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Anomalisa (2015) ***
Stop-Motion-Animationsfilm über den Sinn und die Würze des Lebens. Vielleicht ein bisschen zu lang, aber regt sehr zum Nachdenken an. Alles Stop-Motion mit 3-D-Druckern ausgedruckten Gesichtern.
Wurde 2016 als bester Animationsfilm oscarnominiert.

Die Braut des Prinzen (1987) ***
Kult-Kinderfilm, den ich jetzt auch werweißwieoft gesehen habe. Den kann ich nicht objektiv bewerten, da für mich viele Kindheitserinnerungen daran hängen. Aber auch damals fand ich schon viele Szenen witzig und innovativ.
Eine Geschichte über zwei Liebende im Fantasy-Mittelalter, die sich durch Kämpfe und Rätsel und Fallen wieder finden müssen.

Circle (2015) ***
Psycho… Spannung? Scifi? Über 50 Menschen, die in einem Raum aufwachen, nur um rauszufinden, dass alle 2 Minuten einer von ihnen zufällig stirbt, außer sie stimmen anyonym über den nächsten ab. Sehr interessanter Film, wie ein psychologisches Experiment. Was macht Gruppendynamik aus? Wie funktioniert Sympathie? Wie ist die Logik hinter Mehrheitsentscheidungen? Ich fand das Ende auch gut gelöst.

Deadpool (2016) ***
Komödie über einen Superhelden, der die vierte Wand durchbricht (er redet mit dem Publikum und ist sich bewusst, dass er eine Figur in einem Film ist). Ryan Reynolds hat Spaß und ich hatte Spaß! Hätte man aber sogar noch mehr draus machen können.

Ghostbusters (1984) ***
Kult-Komödie über Geisterjäger in New York. Bill Murray spielt sich selbst, Rick Moranis taucht noch auf (bevor er sich nach dem Tod seiner Frau aus der Filmbranche zurückzog, um sich um seine Kinder kümmern zu können), Dan Akroyd mochte ich in den 80ern und 90ern auch gerne und sonst macht der Film immer noch einfach Spaß.

Gone Girl (2014) ***
Thriller. Hat er seine Frau umgebracht oder nicht? Ist sie überhaupt tot?
Das Buch hat eine interessante erzählerische Besonderheit, die im Film auch ganz gut umgesetzt wurde, im Medium Buch aber besser funktioniert. Spannend und handwerklich super gemacht (Kein Wunder – “Fight Club” David Fincher ist der Regisseur). Die Ansichten über Beziehungen sind aber genauso verstörend wie im Buch.

Hot Fuzz (2007) ***
Britische schwarze Thriller-Komödie über einen Hardcore-Polizisten, der plötzlich auf dem Land arbeiten muss und dort allerlei “Unfälle” aufdeckt.
Teil zwei der “Cornetto”-Trilogie (weil in jedem Film ein Cornetto-Eis vorkommt, siehe Shawn of the Dead und The World’s End) mit Simon Pegg und Nick Frost.
Macht einfach Spaß!

Justice League: The Flashpoint Paradox (2013) ***
Comiczeichentrickverfilmung über die Superhelden, der Justice League (also hauptsächlich Flash, Batman, Superman, Green Lantern, Aquaman, Wonder Woman und Cyborg), deren Geschichten plötzlich komplett verändert werden.
Was wäre, wenn Superman als Baby nicht bei den Kents, sondern mitten in Metropolis gelandet wäre? Was wäre, wenn damals in der dunklen Gasse nicht Bruce Waynes Eltern, sondern Bruce selbst getötet worden wäre? So wird jede Superheldengeschichte mal anders erzählt und verwoben. Wird Barry Allen / Flash es schaffen, alles wieder zum alten zu wenden?
Ich habe bis jetzt nur den Comic zu der Batmangeschichte gelesen und fand sie sehr gut, aber auch krass düster. Hat mich an Sin City erinnert. Dieser Film ist übrigens für DC auch ziemlich brutal.

The Revenant (2015) ***
Western über einen Mann, der wegen eines Bärenangriffs vom Rest der Mannschaft im Wald zurückgelassen wird, dann aber aus Rache versucht zu überleben. Ein bisschen “Stirb Langsam” steckt in diesem Film ;)
Nach Leo’s Oscargewinn musste ich diesen Film noch schnell im Kino sehen – denn das ist ein Film gemacht fürs Kino, wie auch schon Birdman. Tolle Einstellungen, wenige Schnitte und wunderschöne Bilder, dazu noch gute Schauspieler und wir haben einen sehr guten Film. Aber ob der zu Hause auch so gut wirkt…?

Spotlight (2015) ***
Hat 2016 den Oscar als bester Film gewonnen. Es gibt sicher VIELE bessere Filme, der hier ist dafür in seinem Genre perfekt.
Thriller über die wahre Geschichte einer Zeitungscrew (“Spotlight” ist der Name der Zeitung), die die sexuelle Belästigung der katholischen Kirche und dessen Vertuschung recherchieren und aufdecken.

Tucker and Dale vs. Evil (2010) ***
Horror-Komödie mal aus der Sicht der “Täter”. Sechs Teenager treffen im Wald auf die Rednecks Tucker and Dale und das Ganze eskaliert. Einfach mal ein netter Twist :)

The 8ful Eight (2015) ***
Western-Thriller von Quentin Tarantino. Sehr unterhaltsam, übertrieben brutal aber wirklich spannend! Hat sich angefühlt wie ein gutes Theaterstück (wie zuletzt “Der Gott des Gemetzels”).

The Best Exotic Marigold Hotel (2011) ***
Süße Dramödie über Senioren, die gemeinsam aus verschiedenen Gründen in einem Hotel in Indien landen. Man kann hier auch viel kritisieren (Dev Patels Rolle z.B.), aber es ist ein optisch schöner und irgendwie angenehmer Film.
2015 folgte der nächste Teil, den ich aber nicht gesehen habe (und auch nicht unbedingt sehen muss).

The Danish Girl (2015) ***
Wahres Drama über die erste Person, die sich geschlechtlich umoperieren lies. Eddie Redmayne spielt wieder genial und zu tränen rührend. Hab zwar nicht so viel geweint wie bei “Die Entdeckung der Unendlichkeit”, aber Tränen sind ja auch kein Qualitätsmerkmal :)

Zoolander (2001) ***
(Kult?-) Komödie über männliche Models mit Ben Stiller und Owen Wilson. Auch zum 100sten Mal gesehen. So viele Klassiker, Lachmomente und BLUE STEEEEEEEEL!

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Captain America 2: The Winter Soldier (2014) **
Gleich vorweg: Ich mag die Avengers-Filme nicht so gerne. Aber Captain America 2 funktioniert sehr gut als Thriller und Superheldenfilm! Avengers 2 hab ich bis jetzt noch nicht gesehen (werde ich aber noch), aber die Karten für Civil War sind bereits bestellt :)

Concussion (2015) **
Wahres Drama über einen Pathologen, der die Verbindung zwischen Football und Gehirnerkrankungen der Spieler herausfindet.
Nicht schlecht, aber Will Smiths pseudo-amerikanischer Akzent hat mich etwas irritiert.

Dodgeball (2004) **
Kömodie über eine Gruppe von Losern, die in einem Völkerballturnier gewinnen wollen.
Früher fand ich den lustiger. Aber ist immer noch der typische Ben-Stiller-Humor, nur eben nicht so gut wie Zoolander. Hat aber immer noch sehr gute Momente (wie z.B. der “Deus Ex Machina”-Aufdruck auf der Schatztruhe am Ende).

Ghostbusters 2 (1989) **
Fortsetzung eben.

The Grey – Unter Wölfen (2011) **
Natur-Action? Über eine Gruppe Männer, die sich mitten in Alaska gegen die Natur und die Wölfe zur Wehr setzen müssen. Mit Liam Neeson.
Handwerklich gut und interessant gefilmt, actionreich, gruslig / spannend, aber eben “nur” ein Actionfilm.

Home (2015)**
Animationsfilm über das Aufeinandertreffen von Aliens und Menschen. Hatte sehr süße Ideen, inhaltlich und optisch, aber irgendwas hat gefehlt.

Im Rausch der Sterne (2015) **
Drama über einen Koch, der’s versaut hat und gerne wieder gut sein möchte. Mit Bradley Cooper. Kein schlechter Film, aber auch keine Überraschung.

Joy (2015) **
Wahres Drama über Joy, an die und deren Erfindungen (hier: Ein Wischmop) keiner glaubt und wo so ziemlich alles schief geht, was schief gehen kann.
So ein Film, bei dem man richtige Hassgefühle wegen Ungerechtigkeit und dummen Menschen bekommt (wie zuletzt bei den Eltern in “Million Dollar Baby”).
Und mal wieder eine “Erwachsenen”-Rolle für Jennifer Lawrence.

Lady in the Van (2015) **
Wahre Dramödie über eine alte Frau, die in einem Van lebt, der bei einem Theaterschriftsteller in der Einfahrt steht.
Maggie Smith spielt schön verrückt und ich mochte die Meta-Ansätze (z.B. weil der Schriftsteller beispielsweise mit sich selbst redet, gibt es ihn im Film doppelt). Im Original war der Film teilweise etwas schwer zu verstehen (britisch und wegen des Vokabulars).

Man Lernt nie aus (2015) **
Dramödie über Robert de Niro der im Rentenalter gerne noch was zu tun hat und daher Praktikant bei der Start-Uplerin Anne Hathaway wird.
Vorhersehbar, aber eigentlich ziemlich süß.

Männerherzen 1 & 2 (2009 & 2011)**
Deutsche Episoden-Komödie über verschiedene Männer und ihre Geschichten. Kann man schon mal anschauen. Til Schweiger spielt sich selbst, ist also auch okay, bis dann wieder seine Tochter auftauchen muss.
(Hab ich schon erzählt, wie unendlich UNENDLICH schlecht “Honig im Kopf” ist?! Der Film ist ein Beispiel für schlechte Schnitte und Kameraeinstellungen. Bei jedem Gespräch wird unnötig oft hin und her geschnitten. Die Story ist unendlich grottig erzählt. Die traurigen Szenen mit Hallervorden haben mich gerührt, aber das waren nur drei Stück, die willkürlich im Film verteilt waren. Beim Schauen hatte ich den Gedanken, dass jeder, der den gut fand, mich einfach nur verarschen wollte.)

Nachts im Museum (2006) **
Komödie über einen Nachtwächter (Ben Stiller), der in einem Museum arbeitet, in dem Nachts alles zum Leben erweckt.
Süß, aber zwei Fortsetzungen??

Paper Towns (2015) **
Buchverfilmung des Vorgängers zu  “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”. War handwerklich gut, mit netten (aber leider unlogischen) Rätseln und die Hauptfigur ist leider sehr unsympathisch, weswegen die Motivation der männlichen Hauptfigur nicht so ganz nachvollziehbar ist. Naja, man verliebt sich halt manchmal auch einfach :)
Es gibt Geschichten, die als Buch funktionieren und als Film total kitschig wären. Hier hätte mir wahrscheinlich auch das Buch besser gefallen.

Robot & Frank (2012) **
Dramödie in einer nahen Zukunft über den langsam senil werdenden Frank, der mit seinem Hausroboter seine Karriere als Dieb wieder aufleben lassen will. War gutokay.

Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2 (2015) **
Teenie-Dystopie und der letzte Teil der “Tribute von Panem”-Reihe. Das Buch war sehr brutal und hat mit dem Ende schockiert (fand ich), das kriegt der Film auch gut hin. Den letzten Band in zwei Teile aufzusplitten, war unnötig (bis aufs Geld natürlich), und so lässt der Film einen schalen, unbefriedigenden Geschmack im Mund zurück. Aber so ist das eben bei Dystopien, genauso wie bei Horrorfilmen – das kann doch einfach nicht gut enden!

Trumbo (2015) **
Wahres Drama über Regisseure, die in den 50er und späteren Jahren Hollywoods wegen kommunistischen Einstellungen nicht mehr arbeiten dürfen. Zumindest nicht offiziell ;)
Bryan Cranston spielt mal wieder großartig und die Story ist an sich auch faszinierend, es hat mich aber irgendwie einfach nicht so interesiert. Der Film ist aber auf keinen Fall schlecht!

Zathura (2005) **
Jumanji im Weltraum! Macht Spaß, optisch super, aber inhaltisch eben – Jumanji. Und dann kann man auch gleich wieder Jumanji gucken oder auf das Remake 2017 warten.

Zoolander 2 (2016) **
Fortsetzung eben. Alles aus Teil 1 nochmal neu aufgetaut. Passt schon, aber nichts besonderes.

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Dating Queen (2015) *
Komödie über eine Single-Frau, die dann doch den einen trifft. Im Judd Apatow-Stil (Beim ersten Mal, Jungfrau (40) männlich sucht…). Pfs, nichts Neues. Bill Hader ist ganz gut.

The Interview (2014) *
Slapstickkomödie über zwei Reporter die Kim-Jong Un interviewen wollen.
Das ist nicht mein Humor, aber 1 Stern für James Franco’s Gesichtsausdrücke.

Man of Steel (2013) *
Zack Snyders (Watchmen, 300) Version von Supermans Geschichte. Hab ich als Vorbereitung für “Batman v Superman” nochmal gesehen und fand ihn dank meines DC-Nerd-Freundes zwar besser, aber ich hab viel zu viel zu motzen an dem Film.

Regression (2015) *
Horror-Thriller über satanische Kulte. Mit Ethan Hawke und Emma Watson. Ist es ein Thriller? Ist es Horror? So ein Mischdings und dabei auch nicht wirklich überraschend.

Sisters (2015) *
Komödie über die zwei Schwestern Amy Poehler und Tina Fay, die’s noch mal krachen lassen. Die zwei Frauen mag ich eigentlich, der Film ist nicht so meins. Er hat aber witzige Ansätze (z.B. die “Erwachsenen”-party) und kriegt deswegen einen Stern.

Southpaw (2015) *
Boxer-Familien-Drama mit einem Trailer, der einfach alles verrät. Muss man dann auch nicht mehr schauen.

Step Brothers (2008) *
Kömodie über zwei vierzigjährige Loser, die plötzlich Stiefbrüder werden.
Ich liebe Will Ferrell, aber der Film ist mir zu albern. Man kann dabei auch mal lachen, aber das geht besser bei “Anchorman”.

Vacation (2015) *
Komödien-Remake von “Die schrägen Vier auf Achse”. War ganz okay für die Zielgruppe, die sich über Fremdschämen und Ekel freuen. Nichts für mich.

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Dirty Grandpa (2016)
Komödie mit Robert de Niro und Zac Efron. Viel zu viele schlechte witzige und eklige Szenen, obwohl ich auch mal lachen musste und de Niro trotzdem gut spielt. Sehr vorhersehbar.

Knock Knock (2015)
Thriller über Keanu Reves, der zwei Mädels ins Haus lässt, die ihn zum Sex verführen und dann übertrieben dafür bestrafen wollen. Buuh huu. Fühlt sich vom Look ein bisschen wie ein Prequel zu “John Wick” an, hat aber so gar nichts Überzeugendes. Der Typ hat das wirklich nicht verdient!
Wirkt auch kein bisschen wie “Funny Games”, was ja irgendwo eine Entschuldigung gewesen wäre.

Mindscape (2013)
Bah. Irgendein Typ kann in die Erinnerungen von Menschen eintreten und soll entscheiden, ob ein Mädchen schuldig oder manipulativ ist. Vorhersehbar und laaaaangweilig.

Pixels (2015)
Es gibt gute Adam-Sandler-Filme, z.B. Klick, aber der Großteil gehört nicht dazu. Dieser hier ist sogar noch schlechter. Es geht um ein eigentlich cooles Thema (Retro-Videgames), das aber falsch und unpassend und einfach nur schlecht umgesetzt wurde. Alles ist vorhersehbar und peinlich, die Charaktere sind Klischees und unglaubwürdig, argh, alles an diesem Film ist unerträglich.
Ehemals war das übrigens ein Kurzfilm und das hätte auch so bleiben sollen.

———— >> SERIEN (Die Links führen zum ImdB-Eintrag der Serie)

Fargo (Erste Staffel, 2015) ***
Thrillerserie basierend auf dem Coen-Brüder-Film, in dem sich ein Loser mit einem Auftragsmörder einlässt und ziemlich viel schiefläuft.
Super gut gemacht, optisch wie inhaltlich, kreative Bilder und Szenenwechsel, mit wunderbar schwarzem Humor und sehr guten Schauspielern (Martin Freeman! Billy Bob Thornton! Die Polizistin! Tom Hanks’ Sohn!).

Tatortreiniger (2012 – heute) ***
Humor / Satire über einen Mann, der nach einem Mord / Unfall den Tatort reinigen muss und dabei in alle möglichen Situationen kommt.
WARUM KANNTE ICH DIESE SERIE NOCH NICHT?!
Super tolles, kreatives deutsches Fernsehen mit Bjarne Mädel!

Modern Family (2009 – heute) ***
Sitcom über eine Patchwork-Familie. Auch in der 7. Staffel noch gut, muss an Phil liegen :D Sieht sich, wie ein sehr gut geschriebener Comic. Viele Wortspiele, kreative Ideen und absurde Situationen.

———— >> BÜCHER (Die Links führen zu amazon)

Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid (Fredrik Backmann) ***
Dramödie über ein fast 8-Jähriges Mädchen, das von seiner Großmutter auf eine letzte Schnitzeljagd durch ihr Haus und eine erfundene Märchenwelt geschickt wird.
Nachdem ich den Vorgänger “Ein Mann Namens Ove” zweimal und dieses Buch einmal als Hörbuch gehört hatte, musste ich es auch noch mal lesen und bin immer noch total gerührt. Fredrik Backmann schreibt eine tolle Mischung aus witzig und traurig. Man mag manchmal von den vielen Wortwiederholungen genervt sein, aber das ist eben ein Stilmittel bei ihm, mit dem man leben muss und man wird mit wunderbarer Kreativität belohnt. Ich liebe seine Bücher!

Das Mädchen, das Himmel berührte (Luca di Fulvio) ***
Historie über diverse Menschen in Venedig des Mittelalters. Es geht um das erste Judenghetto, die Mafia, Betrügereien, Intrigen und junge Liebe.
Wer Ken Follet mag, der ist mit di Fulvio super bedient!
Dazu passt: “Der Junge der Träume schenkte” Quasi so ähnlich nur im New York des 20 Jahrhunderts und mit der Entwicklung des Radios. Das beste aus der Reihe, finde ich. War aber auch mein erste :)
Und “Das Kind, das Nachts die Sonne fand”. Typische Mittelalter-Rache-Heldenreise-Geschichte, natürlich auch mit junger LIebe und Mentoren und Erzfeinden.Das schlechteste der Reihe, kann man aber auch mal lesen.

Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey! (Sophie Seeberg) ***
Sachbuch über die wahren Fälle der Autorin als Familienpsychologin.
Ein Buch, dessen Covergestaltung eher abschreckend ist.
Aber die Fälle sind anrührend und oft sehr erschreckend (was gibt es für Menschen!).

Elf ist freundlich und Fünf ist laut (Daniel Tammet) **
Sachbuch eines Autisten über seine Lebensgeschichte und Denkweisen.
Interessant und verständlich. Für mich als Linguistik-Fan war auch was dabei (Daniel kann eine Sprache innerhalb von einer Woche lernen).

Er nannte mich Fräulein Gaga. Macken, Ticks und meine Versuche, sie in 111 Tagen loszuwerden (Sandra Winkler) **
Sachbuch über  – der Titel sagt eigentlich alles.
Angst vorm Autofahren, Aufräumticks etc. Die Autorin informiert sich, was Macken eigentlich sind und was man dagegen machen kann. Dabei trifft sie auf Hypnose, Meditation, Konfrontationstherapie und vieles mehr. War eigentlich interessant, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie gegen Ende keine Lust mehr hatte auf das Buch (vielleicht, weil sie sich mit ihrem Freund gestritten hat und dann fast einen Monat nicht mehr mit ihm redet?!) und alles nur noch herunterrattert.

Nein! Ich will keinen Seniorenteller! (Virginia Ironside) **
Fiktives Tagebuch einer 60-Jährigen über das Alter, “Seniorenmomente”, Männer, Enkel und den Tod.
War gut und witzig geschrieben, hat mich aber etwas bedrückt zurück gelassen.

Saeculum (Ursula Poznanski) **
Nach “Erebos” ein weiterer Teenie-Thriller von Frau Poznanski. Diesmal geht es um Live Action Rollenspiele. War ein bisschen zu abgedreht, aber trotzdem spannend.
“Erebos” (über ein “World Of Warcraft”- ähnliches Spiel, das sich langsam mit der Realität verwebt) war aber besser! Dafür war “Layers” (quasi über Google Glasses) nicht so gut.

Als ich Dich fand (Catherine Hyde) *
Drama über ein Findelkind, das von einem alten Mann gefunden wird und zum Problemkind wird.
Hab ich für den Urlaub bei kindleunlimited ausgeliehen und fand es blöd. Hat zu nichts geführt und mich mit einem blöden Gefühl zurückgelassen.

Die Achse meiner Welt (Dani Atkins) *
Frauenbuch in der eine Frau durch einen Unfall “alles” verliert und dann plötzlich in einer Welt aufwacht, in der der Unfall niemals passiert ist.
Schrecklich klischeehaft geschrieben. Das Szenario hat mich aber interessiert und so habe ich es bis zum Ende durchgehalten und -tataa- das war sogar überraschend!
Aber deswegen muss man das Buch nicht lesen, schreibt mich an und ich verrat’s euch :D

———— >> SPIELE
(Die Links führen zu YouTube-Spiele-Rezensionen)

King of Tokyo ***

Super easy, kurzweiliges, kniffelartiges Würfelspiel von Richard Garfield, der das weltbekannte Kartenspiel “Magic – The Gathering” entwickelt hat. Du bist ein Monster, das Tokyo erobern will! Dazu musst du entweder 20 Siegpunkte erreichen oder alle anderen Monster töten (jeder hat 10 Leben). Wie schaffst du das? Mit Würfeln! Du darfst drei Mal würfeln, dann werden die Augen gewertet : Herzen (zum Leben aufladen), Tatzen (um die anderen anzugreifen), Blitze (die Währung des Spiels, mit der man Boni wie “wenn du 1, 2, 3, Tatze, Blitz, Herz würfelst, kriegst du 5 Extra-Siegpunkte” kaufen kann) und die Zahlen 1-3 (mit denen man Siegpunkte kriegt). Dann kann man einfach noch in Tokyo stehen oder eben nicht. Das Monster in Tokyo greift immer alle außerhalb von Tokyo an und alle außerhalb immer das in Tokyo. That’s it und ich habe das Spiel glaub ich noch nie gawonnen, aber spiele es trotzdem immer wieder gerne :D
Den Nachfolger “King of New York” fand ich aber nicht so gut, weil der das einfache Spielprinzip unnötig verkompliziert.

Loony Quest ***
Man muss sich blind durch witzige Level zeichnen, dabei mit der Linie ja keine Gegner oder Bomben berühren und wenn man Pech hat, dann hat einem der Gegner eine Bananenschale auf das Blatt geschmissen oder man muss eine Mücke auf dem Stift balancieren beim Zeichnen. Schön gemalte Welten (Eis, Dschungel, Wüste etc), witzige Strafen, mal was anderes und man hat als Zeichner überhaupt keinen Vorteil :D

Colt Express ***
Spiel des Jahres 2015 mit echtem Zug, den man vorher bastelt. Jeder spielt einen Banditen, der einen Zug überfällt und dabei das meiste Geld erbeuten muss. Man läuft dabei auf dem Zug-Modell hin und her und hoch und runter (man kann auf dem Dach und im Wagon sein). Der Witz ist, dass man seine Spielaktionen als Spielkarten kriegt und dann mehrere Spielaktionen auf einmal planen muss. Also Spieler A legt “Ich gehe runter” ab, Spieler B legt “Ich sammle etwas auf”, Spieler C legt “Ich schieße auf jemanden” ab. Dann legt Spieler A “Ich sammle etwas auf”, Spieler B “Ich gehe hoch” und Spieler C “Ich gehe hoch” ab (etc, und das für jeweils unterschiedlich viele Runden und teilweise anonym). DANACH werden die Aktionen erst ausgeführt! Was heisst, dass man sich alles merken muss, weil die Aktionen der anderen, dir deine eigenen versauen können. Mal angenommen, ich wollte auf einen Wagon und da einen Geldsack einsammeln (also zwei Aktionen). Leider hat aber als ich oben war, ein anderer auf mich geschossen und mich dadurch auf einen anderen Wagon geschubst, auf dem leider garnichts liegt, das ich aufheben kann – meien zweite Aktion “Ich hebe auf” war also völlig umsonst.
Klingt vielleicht kompliziert, ist aber garnicht so schwer und macht Spaß!

Concept ***
Wie bei “Tabu” oder “Aktivity” geht es hier darum, Dinge (Worte, Redensarten, Filme, Figuren etc) zu erklären – allerdings nur mit Konzepten! Das heisst, es darf nicht geredet werden, sondern man hat ca. 50 Konzepte (wie “groß”, “klein”, “Fiktion”, “kurvig”, “hell”, “Natur”, “Maschine” etc), die man markiert, um so zu beschreiben. Wenn man es mal raus hat, ist es super faszinierend, wie runtergebrochen man Sachen erklären kann. Eine Kettensäge wäre z.B. “Werkzeug” + “mechanisch” + “teilen / schneiden / trennen” + “Holz”

The Game ***
Nominiert zum Spiel des Jahres 2015. Ein Kartenspiel, bei dem man gemeinsam versucht, auf zwei Stapeln die Karten 2-99 einmal aufsteigend und einmal absteigend abzulegen. Jeder MUSS aber ablegen, wenn er dran ist und d.h. Wenn man man nicht höher oder tiefere Zahlen auf der Hand hat, ist das Spiel sofort vorbei (außer man hat genau +10 oder -10 als die jeweils oberste Karte). Sehr leicht und man kann zusammen schön knobeln, wie man das Spiel löst – aber: Man darf dabei nicht sagen, welche Zahlen man hat!

Sushi Go ***
Man muss eigentlich nur Sushi-Karten sammeln, die zusammen passen – dann kriegt man am Ende die meisten Punkte. Aber Achtung: Alle spielen mit den gleichen Karten!
Schön easy, sehr witzig gezeichnet (sieht aus wie von mir! :D) und das verstehen auch meine kleinen Geschwister (8 Jahre).

———— >> VIDEOSPIELE (Die Links führen zu der Website der Spiele)

Day of the Tentacle Remastered ***
Der Adventure-Klassiker von 1993 neu gezeichnet! Man spielt 3 Charaktere auf 3 verschiedenen Zeitebenen im gleichen Haus und muss alle möglichen Gegenstände sammeln, kombinieren, richtig anwenden oder durch die Zeit schicken, um Purpur-Tentakel davon abzuhalten, die Welt zu erobern. Die Grafiken wurden vom Pixelstil genau als 2D abgezeichnet (man kann während des Spiel so oft man will zwischen beiden Stilen hin und her wechseln) und Entwicklerkommentare gibt’s auch dazu. Die sind aber etwas mau, also einfach viel zu wenige.
Wir wussten fast alles noch, daher haben wir nur 2 Abende gebraucht zum durchspielen, fanden es aber immer noch sehr witzig (wenn man das Original hat, braucht man aber natürlich diese Version nicht extra).

Pokemon Rot ***
Ja, okay, ich hab noch nie Pokémon gespielt. Kannte aber den Anime, daher sind mir die ersten 151 Pokémon noch bekannt. Das Spiel hab ich in 1,5 Wochen durchgesuchtet und bin jetzt Pokémon-Meister!
Ich hab mein Team nie gewechselt, sondern versucht, eine gute MIschung zu haben, mit der ich gegen alle Elemente das richtige Gegenstück haben konnte. Ich freu mich auf die nächsten Teile und mal sehen, ob ich es schaffe alle 151 Pokémon zu fangen / tauschen / entwickeln.
Mein Team: Glurak, Nidoking, Smettbo, Giflor, Labras (zum Surfen) und später Zapdos (aber nur zum Fliegen! Ich hab damit nicht gekämpft, weil es zu schummelig stark war).

Rock Band ***
Guitar Hero mit allen Instrumenten, d.h. die Lieblingslieder nachspielen, mit “echter” Gitarre, Bass, Mikrofon und SCHLAGZEUG! Und das Schlagzeug macht am meisten Spaß, weil es noch irgendwo am nähesten an das Original rankommt.  Das Spiel sagt “jetzt musst du auf rot und braun hauen, jetzt gelb, jetzt grün!” Etc etc und das muss man dann halt machen. Die Lieder kann man jederzeit online dazu kaufen und es gibt stetig neue. Das ganze ist zwar relativ teuer (1-4 € pro Lied), aber macht trotzdem seeeeeehr Spaß!

Skylanders (die ersten paar Level) **
Bei Skylander hat man echte Figuren, die man dann durch eine Plattform auch im Spiel hat (wie auch Nintendos amiibos, Disney Infinity oder Lego Dimensions). Dann spielt man mit seiner Lieblingsfigur und dem Lieblingsgefährt und spielt sich durch ein süß gemachtes, kindertaugliches Jump n’ Run. Manche Level kann man natürlich nur mit bestimmten Figuren schaffen (die sind nach Elementen sortiert), wodurch die Kinder angeregt werden sollen, alle zu kaufen. Das ist natürlich eher nicht so toll, aber das Spiel selbst ist eigentlich ganz cool.

———— >> OHRWÜRMER (Die Links führen zu YouTube)

Daft Punk – Pentatonix
Believe in Yourself – Songify This (schmoyoho)
Stressed Out – Twenty One Pilots
Work This Body – Walk The Moon
Mir wär lieber du weinst – Annenmaykantereit

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