iPad Pro & ProCreate: Erster Test

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Ich hab mir zum Geburtstag ein iPad Pro geschenkt (man gönnt sich ja sonst nix :D) und das heute auch gleich getestet. Hier also mein erstes Werk mit ProCreate:
iPad Pro & Procreate

Und da ProCreate eine tolle App ist, gibt’s sogar ein Entstehungsvideo! Hab ich mal bei YouTube hochgeladen, have a look :)

Also ProCreate ist wirklich super. Für Touch gemacht sind die Buttons gut zu erreichen, das Menü ist ordentlich und intuitiv angelegt. Ein Beispiel? Für “Undo” einfach mit zwei Fingern auf den Screen tippen, für “Redo” mit drei.
Es gibt Ebenen, Ebenen-Modi, tausende Pinsel, drehen & zoomen läuft super flüssig, etc etc und das ganze für 6 Euro!

Der “Stylus” den ich benutzt habe, war der billigste, den MediaMarkt hergab = System S Stylus. Ernsthaft: VIER EURO! Dafür kann dieses Stift auch nichts, keine Drucksensitivät oder so. Aber der Apple Pencil ist grade ausverkauft und überhaupt nervt mich Apple mit seinem “Wir sind so besonders und überlegen” ja schon ein bisschen (aber ich mag einfach die Rechner ;) ), deswegen bin ich am überlegen, welchen Stylus ich am Ende nehme.
Also: Der Stift, den ich da benutzt hab, kann eigentlich nichts, dafür fand ich das aber trotzdem ein gutes Erlebnis und hat für meine Zwecke ausgereicht.

Zum iPad Pro: Das ist mein erstes iPad, ich kann also die Verbesserungen nicht vergleichen. Aber es läuft flüssig, ist nicht sehr schwer und sieht schön aus. Ein bisschen riesig vielleicht :)
Was allerdings sehr genervt hat, war dass der Touchscreen manchmal meine Handfläche als Input erkannt hat. Im Video sind das die kleinen Punkte, die manchmal auftauchen. Dadurch wurde das Bild manchmal gedreht, obwohl ich nur zeichnen wollte – nicht so tragisch, aber nervig! Das kann aber auch eventuell verhindert werden, indem man seine Hand hinlegt und dann eine Mini-Sekunde wartet, bevor man den Stift auflegt. Ich werde das testen!
Lag gab es keinen, die Zeichnungen liefen wunderbar flüssig und ohne Probleme.

Aber sieht man den Stift nicht, bevor man aufdrückt (beim Cintiq bzw bei Photoshop/Illustrator etc, sieht man ja die Größe des Pinsels als türkisen Kreis), das fand ich nicht schlimm, aber ist eine Umgewöhnung.

Ingesamt:
Hat gut funktioniert (bis auf die Handflächensache…mpf)! Für meinen einfachen Stil (Kontur – eine Lichtebene – eine Schattenebene – Farbe – Hintergrund) war alles dabei!
Es ist sicher eine Umgewöhnung (vor allem für mich als Shortcut-Fan), aber für unterwegs und kleine Arbeiten fühlt es sich bis jetzt tatsächlich wie eine gute Alternative zu meinem Cintiq 13 HD an.

>> Astropad habe ich auch bereits gekauft und werde das die nächsten Tage testen!
Das ist eine App, die über WLAN den Rechner-Screen aufs iPad spiegelt und somit aus dem iPad ein Cintiq macht! Ist für Photoshop gedacht und das hat beim ersten kurzen Test auch gut geklappt.

Too bad, Waluigi Time!

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Too bad, Waluigi Time!
Die Uhr, die ich meinem Allerliebsten zum Geburtstag schank, weil der ein großer Waluigi-Fan ist.
Leider war die Uhr kleiner, als ich sie mir in meinen epochalen Träumen ausgemalt hab… und wenn es dann noch gezackte Schnurrzeiger gegeben hätte… haaaaach ja.
Design von mir, Druck dann bei dm.
Too bad, Waluigi Time! - Uhr

Hawt Dawg Man (Life is Strange Fanart)

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Life is Strange durchgespielt, woop woop! In diesem Spiel taucht immer mal diese Figur “Hawt Dawg Man” auf, die ich dann unbedingt zeichnen musste. Dazu natürlich der obligatorische Zeitreise-Schmetterling. Eine “normale” Version und eine als Hommage an ein Tshirt, dass eine Figur mal im Spiel trägt (die auch für das Zeit-Zurückspulen steht).
Hawt dawg Man - Life is Strange Fanart
Wenn ihr Bock auf Wurst habt, die gibt’s natürlich in meinem SHOP!

Hawt dawg Man - Life is Strange Fanart
>> (: POHS mi hcua hcilrütan s’tbig saD

Kennt ihr das Spiel? (Keine Spoiler) Ihr seid die 18-jährige Max, die plötzlich herausfindet, dass sie die Zeit zurückspulen kann. Das könnt ihr z.B. nutzen um Gespräche neu zu führen, nachdem ihr erfahren habt, was der andere hören will. Aber das bleibt natürlich nicht alles! Viele Entscheidungen beeinflussen das Spiel bis zum Ende. Und zwar teilweise so richtig! So können Figuren beispielsweise einfach mal sterben, wenn ihr bestimmte Sachen “nicht richtig” entscheidet, whaaaaaat.
So ist dies ein spannendes, unterhaltsames Spiel, das sich auch einfach mal Zeit nimmt. Man kann sich in jeder Episode (von denen es fünf gibt) mindestens einmal irgendwo hin setzen und einfach nur über sich und die Welt nachdenken. Und der Soundtrack ist auch sehr schön (z.B. Crosses von José González) ! Manchmal geht einem Max mit ihrer selbstkritischen Art ein bisschen auf den Sack, aber so sind diese Teenie / Erwachsenen halt und so war ich auch.
Schaut euch einfach mal den Trailer an.
Gespielt auf der PS4. Mein Freund hat gesteuert und wir haben uns bei den wichtigen Entscheidungen zusammen überlegt, was wir machen. Am Ende waren wir uns da überhaupt nicht einig, aber psst ;)